Computer-Upcycling-Projekt PC!Up
Wieso ein PC-Upcycling-Projekt?
In einer sich digitalisierenden Welt kann vieles mit einem Smartphone erledigt werden. Vieles - aber nicht alles!
Es sind für viele Abläufe im Leben weiterhin ein PC oder Laptop notwendig (z.B. um Bewerbung und Lebenslauf zu schreiben, um schulische Aufgaben zu erledigen, um Recherchen für die Schule, die Ausbildung oder die Uni durchzuführen, für die Ausbildungsplatz-/ Jobsuche, für die Kommunikation mit Behörden und anderen Institutionen usw.). Am Smartphone lassen sich meistens keine Briefe, Präsentationen, Tabellenkalkulationen etc. erstellen. Es ersetzt keinen vollwertigen Computer.
Daher haben wir das das Projekt PC!Up ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Computer-Upcycling-Werkstatt. Hier wird ältere, gespendete EDV-Hardware (Laptops, Desktop-Rechner, Monitore, Tastaturen, Drucker usw.) aufgearbeitet, gereinigt, repariert und technisch aufgerüstet.
Anschließend werden von uns alle Daten nach BSI-Standard gelöscht und ein lizenzfreies Linux-Betriebssystem darauf installiert. Die so technisch wieder nutzbar gemachte Hardware geben wir danach mit aktueller Open-Source-Software an Menschen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten kostenfrei ab. Dies können Empfänger*innen von Bürgergeld, Sozialhilfe, BAföG, BAB, Wohngeld, Asylbewerberleistungen usw. sein.
Ein weiterer Nutzen unseres Projekts ist die Vermeidung von Elektronik-Müll, denn viele ältere Geräte sind technisch noch ohne Probleme für viele weitere Jahre nutzbar und müssen nicht entsorgt werden, nur weil der Support für ein Betriebssystem eingestellt wurde.
Wie kann man an einen aufgearbeiteten Computer mit Zubehör kommen?
- Sie leben in der Stadt Kassel oder im Landkreis Kassel (Ahnatal, Bad Emstal, Bad Karlshafen, Baunatal, Breuna, Calden, Espenau, Fuldabrück, Fuldatal, Grebenstein, Habichtswald, Helsa, Hofgeismar, Immenhausen, Kaufungen, Liebenau, Lohfelden, Naumburg, Nieste, Niestetal, Reinhardshagen, Schauenburg, Söhrewald, Trendelburg, Vellmar, Wesertal, Wolfhagen, Zierenberg),
- Sie haben nur ein geringes Einkommen und/ oder beziehen Bürgergeld, Sozialhilfe, BAföG, BAB, Wohngeld, Asylbewerberleistungen etc.,
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dann kommen Sie bei der Caritas im Kolpinghaus Kassel zu unseren Öffnungszeiten vorbei (siehe Feld Mehr Informationen).
Wie kann man das Projekt PC!Up unterstützen?
Wenn Sie zu Hause einen grundsätzlich funktionsfähigen älteren Computer, Laptop, Monitor, Drucker, Scanner oder andere Peripherie (Tastatur, Maus etc.) haben und diese an uns spenden möchten, dann freuen wir uns über eine E-Mail, um über alles Weitere zu reden. Auch über Geldspenden zur Beschaffung von Ersatzteilen etc. freuen wir uns sehr.
Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit bei PC!Up haben, freuen wir uns ebenfalls über eine E-Mail. Wir vereinbaren dann einen Kennenlerntermin und besprechen mögliche Einsatzbereiche.