Bundesfreiwilligendienst bei der Caritas

Dauer

Ein BFD dauert mindestens sechs und längstens 18 Monate. Die meisten Freiwilligen entscheiden sich jedoch für zwölf Monate und beginnen in der Regel im September. Dies ermöglicht den nahtlosen Einstieg in eine Ausbildung oder ein Studium.

Leistungen

Als Freiwillige oder Freiwilliger bekommen Sie ein Taschengeld von 260 Euro ausgezahlt, Dazu kommt noch eine Pauschale für Verpflegung und Unterkunft in Höhe von 150 Euro. Außerdem sind Sie während des Freiwilligendienstes sozialversichert. Das zahlt sich später bei der Rente aus, und ist besonders von Vorteil, wenn Sie im Anschluss an den Dienst keine Arbeitsstelle finden, da Ihnen somit Arbeitslosengeld zusteht. Wichtig für unter 25-Jährige: Der Anspruch auf Kindergeld bleibt bestehen, während Sie einen BFD absolvieren. Viele Arbeitgeber achten auf das soziale Engagement von Bewerberinnen und Bewerbern. Natürlich bekommen Sie auch von uns ein Zeugnis und eine Bescheinigung ausgestellt, welche Sie dann Ihrer Bewerbung beifügen können.

Altersbeschränkung

Wenn Sie einen BFD leisten wollen, müssen Sie mindestens 16 Jahre alt sein. Nach oben ist Ihnen keine Altergrenze gesetzt. Sind Sie über 27 Jahre alt, können Sie den Dienst auch in Teilzeit mit mindestens 20,5 Stunden pro Woche ableisten.

Bildungstage

In der Einsatzstelle werden immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen an Sie gestellt. Sie sollen Verantwortung für sich und andere übernehmen. Die Erfahrungen, die Sie dabei sammeln, können Sie in begleitenden Seminaren mit anderen Freiwilligen und mit Fachleuten Ihres Trägers austauschen und für sich bewerten. Bei den Bildungstagen geht es neben sozialen, politischen und religiösen Themen auch um die persönliche Lebens- und Berufsplanung.

Einsatzstellen

Der Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. bietet seit Sommer 2014 einen Platz in der Bahnhofsmission an, welche sich am Bahnhof Wilhelmshöhe in Kassel befindet. Sie ist eine Anlaufstelle für Hilfsbedürftige mit unterschiedlichsten Problemlagen. Neben Obdachlosen, die um einen kostenlosen Kaffee und ein Brötchen bitten, wenden sich vor allem auch Durchreisende und Menschen mit körperlichen Einschränkungen an die Bahnhofsmission. Persönliche Beratung, Gespräche, Umsteigehilfen für Reisende, die Ausgabe des Berechtigungsscheines für das Diakonieticket und ggf. eine Weiterleitung an das Kassler Hilfenetz stellen hier die größten Aufgabenbereiche für einen BFD-Leistenden dar.