Das Frewillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein gesetzlich geregelter Jugendfreiwilligendienst, der praktische Lebenserfahrung,
Orientierung in der Arbeitswelt und die Begegnung mit anderen engagierten jungen Menschen bietet.
Die Freiwilligen arbeiten zwischen sechs Monaten und zwei Jahren in Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern, Alteneinrichtungen,
Sozialstationen, im Kinder - und Jugendbereich, in Einrichtungen der Psychiatrie sowie in Schulen und Pfarreien. Dafür erhalten
sie ein Taschengeld. Zudem können Unterkunft und Verpflegung gestellt oder als Geldersatzleistung erstattet werden. Außerdem
sind sie sozialversichert. Das Besondere beim FSJ: Die praktische Arbeit wird durch Bildungsseminare ergänzt. Dort geht es
um einen Erfahrungsaustausch mit anderen Freiwilligen und um persönliche Perspektiven.
Die Caritas und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sind die katholischen Träger des FSJ. Sie sichern den Freiwilligen
eine fachliche Begleitung sowie eine kontinuierliche Anleitung in den Einrichtungen zu. Die katholischen Träger bieten jährlich
rund 3.000 jungen Leuten die Möglichkeit, sich in einem FSJ befristet im sozialen Bereich zu betätigen, soziale Berufsfelder
kennen zu lernen und die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf zu überprüfen. Weitere Informationen finden Sie auf
dieser
Übersicht des Deutschen Caritasverbandes.